Neuer Portalkran am Schwedenkai

Er ist 21 Meter hoch, 29 Meter breit und 140 Tonnen schwer. Ein neuer Portalkran pr√§gt die Silhouette am Schwedenkai und wird nach einigen Probel√§ufen und der Endabnahme den Umschlag vom Schiff auf die Schiene √ľbernehmen. Der GPS-gest√ľtzte Kran dient zum Umheben von Trailern und Container, von denen dieses Jahr bis Ende August bereits 16.300 St√ľck am Schwedenkai und im Ostuferhafen auf die Bahn verladen wurden. Plus 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Kiel ist offenbar die Stadt der Portalkr√§ne. Das neue Prunkst√ľck kostet 1,55 Millionen Euro und wird aus Bundesmitteln gef√∂rdert. Mit einer Hubkraft von bis zu 40 Tonnen soll er den wachsenden Umschlag zwischen Schiene und Schiff auf den vergleichsweise kleinen Betriebsfl√§chen des Schwedenkais beschleunigen. Dadurch und durch die Erweiterung des direkten Zugverkehrs nach Italien kann in diesem Jahr erstmals die Rekordmarke von 25.000 Ladungseinheiten im Kombiverkehr √ľberschritten werden, ist sich der Gesch√§ftsf√ľhrer der Seehafen Kiel GmbH & Co.KG, Dirk Claus, sicher. Der Kieler Kombiverkehr brummt: Im Schieneng√ľterverkehr ist der Hafen durch den f√ľnf Mal pro Woche in beide Richtungen fahrenden Shuttle-Zug nach Hamburg-Billwerder an das nationale Netz angebunden. Dazu bestehen Ganzzugverbindungen ins Ruhrgebiet und nach Norditalien. Der Direktzug nach Duisburg f√§hrt seit Januar mit w√∂chentlich zwei Rundl√§ufen. Die Verbindung nach Verona in Norditalien, die seit zwei Jahren besteht, wurde im September auf drei Rundl√§ufe je Woche verdichtet. Seehafen-Gesch√§ftsf√ľhrer Claus: ‚ÄěJetzt k√∂nnen wir noch mehr G√ľtertransporte auf die umweltfreundliche Schiene verlagern.‚Äú

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