Multikulti auf vier Beinen

Multikulti auf vier Beinen Ausländer sind im Tierpark Neumünster höchst willkommen. Im Rahmen des 10. EEP – dahinter verbirgt sich das Europäische Erhaltungszucht-Programm – hat der Zoo jetzt wieder seltenen Nachwuchs aus aller Herren Länder in seine Gehege integriert, darunter erstmals ein Kaiserschnurrbarttamarin. Nicht einmal ein Jahr alt ist ein Elchbulle, der erst im Februar aus Suhl in die Holstenstadt umzog. Seitdem können die Besucher endlich wieder das Wappentier der Anlage leibhaftig in Neumünster beobachten. Damit „Bo“ nicht allzu langweilig wird, sollen sich in diesem Jahr noch zwei Elchmädels aus Helsinki dazu gesellen. Bald ganz groß werden und mit seinem imposanten Geweih dann den Kühen den Kopf verdrehen möchte ein junger Rentier-Hirsch, der im vergangenen Mai in Rostock zur Welt kam. Da sein Vater direkt aus Schweden stammt, kann der Neuling frisches Blut in die bestehende Herde bringen. Unterdessen beschnuppert eine zweijährige Polarfuchs-Fähe ihr neues Revier. Das Tierpark-Team ist guter Hoffnung, dass die junge Dame aus dem Berliner Umland und Rüde Poldi schon sehr bald ein Herz und eine Seele werden. Im Tierpark Neumünster, der sich schon lange um die Erhaltung bedrohter Tierarten bemüht, klettert ein neuer Exot durchs Affenhaus. Es ist ein Vertreter der Kaiserschnurrbarttamarine, einer südamerikanischen Krallenaffen-Art. Willkommen, „Tim“. Dem ersten Männchen aus Dortmund soll bald weibliche Gesellschaft folgen. Wohin fahren in den Osterferien? Ein Besuch im Zoo ist ein interessantes Erlebnis für die ganze Familie. Weitere Infos unter www.tierparkneumuenster.de oder Tel. 04321/51402.

Bild: Schnurrbart erwünscht: Tim ist neu im Affenhaus.

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